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Seit dieser Zeit hat sich der Devisenhandel zum
dynamischsten und liquidesten Markt entwickelt.
Er ist der einzige, der rund um die Uhr geöffnet ist.
Schneller Mittelumlauf, geringe Geschäftskosten, hohe
Liquidität machen den Devisenhandel zu einem der attraktivsten Märkten für Investoren.
Dabei kann der Devisenmarkt nicht mit den Aktienmärkten im herkömmlichen Sinn verglichen
werden, da es keine physisch greifbaren Börsenparkette gibt. Vielmehr besteht der
Devisenmarkt aus einem riesigen Netz, das zahlreiche Devisenhändler aus der ganzen Welt
verbindet.
Es wird per Telefon oder Internet gehandelt - gleichzeitig
werden Geschäfte in Hunderten Banken abgewickelt. Die wichtigsten gehandelten Währungen
sind Dollar USA (USD), Euro (EUR), Japanischer Yen (JPY),
Schweizer Frank (CHF) und englischer Pfund Sterling (GBP).
Die Devisenmärkte gliedern sich in zahlreiche verschiedene
Sektionen auf:
Im Zwischenbankmarkt ("interbank market") zum Beispiel treten
zwei verschiedene Banken als Vertragspartner in Erscheinung oder eine Bank wickelt
Transaktionen im Auftrag ihrer Kunden ab.
Die fünf wichtigsten Zentren für den Interbankenhandel,
die zwei Drittel des Gesamtgeschäftsvolumens für sich verbuchen können, sind London,
New York, Zürich, Frankfurt und Tokyo.
Des weiteren werden auf dem Kassamarkt ("spot
market") Kassadevisen ("spot exchange") gehandelt.
(Kassadevisen sind ausländische Währungen die per Valuta 2 Tage ge- oder verkauft
werden).
Der Terminmarkt ("forward market")
hingegen ermöglicht den Handel mit Termindevisen ("forward exchange"), die erst
zu einem vertraglich festegelegten, späteren Zeitpunkt bezahlt und geliefert werden
müssen.
Daneben hat sich ein breiter OTC ("Over the
counter")-Optionsmarkt entwickelt, der neben Klassichen ("plain
vanilla")-Optionen auch einer Vielzahl exotischer Optionen umfaßt. |